In einer Kryobank existiert ein unverrückbares physikalisches Gesetz: Die Temperatur muss zu jeder Zeit unter einem definierten Grenzwert bleiben. Für Proben in flüssigem Stickstoff liegt dieser bei -196°C, für Gasphasenlagerung typischerweise bei unter -150°C. Jeder, auch nur kurzzeitige, Anstieg über diesen Grenzwert kann irreversible Schäden an den gelagerten Zellen verursachen.
Die Gründe dafür sind physikalisch eindeutig: Oberhalb bestimmter Temperaturschwellen beginnt eine Rekristallisation – winzige Eiskristalle wachsen zusammen und bilden größere, zerstörerische Strukturen, die Zellmembranen und Organellen durchdringen. Dieses Phänomen tritt bei jedem unkontrollierten Temperaturanstieg auf und ist irreversibel.
Deshalb ist ein professionelles, lückenloses Temperaturmonitoring keine optionale Zusatzfunktion, sondern eine elementare Sicherheitsmaßnahme für jede Einrichtung, die biologische Proben kryokonserviert. Consarctic® bietet integrierte Überwachungslösungen, die diese kritische Aufgabe rund um die Uhr übernehmen.
Die häufigste Ursache für eine Temperaturerhöhung im Kryotank ist ein sinkender LN2-Füllstand. Dies kann durch normale Verdampfung geschehen, wenn ein Tank nicht rechtzeitig nachgefüllt wird, oder durch ein Leck in der Tankwand oder den Anschlüssen.
Elektronische Überwachungssysteme, automatische Nachfüllsysteme und Alarmanlagen sind auf Strom angewiesen. Ein Stromausfall kann die gesamte Überwachungskette unterbrechen. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) ist daher essenziell.
Jedes Öffnen des Tankdeckels führt zu einem Eintrag warmer Raumluft. Bei häufig genutzten Tanks kann dies zu signifikanten Temperaturschwankungen im oberen Lagerbereich führen. Die exzentrische Öffnung der Consarctic® Tanks minimiert diesen Effekt durch ihr optimiertes Design.
Im seltenen Fall eines Vakuumverlusts in der Tankwand steigt der Wärmeeintrag drastisch an, und der Stickstoffverbrauch schnellt in die Höhe. Ein plötzlich erhöhter Verbrauch ist daher immer ein Warnsignal.
PT100-Widerstandsthermometer oder Thermoelemente werden an strategischen Positionen im Tank platziert. Idealerweise werden Messungen auf mindestens zwei Ebenen durchgeführt – am Boden des Lagerraums und in der oberen Zone nahe der Öffnung.
Resistive oder kapazitive Füllstandssonden messen kontinuierlich den LN2-Pegel. Ein sinkender Pegel löst lange vor dem Erreichen einer kritischen Temperatur einen Alarm aus – und gibt dem Betreiber Zeit zum Handeln.
Alle Sensordaten werden zentral erfasst, protokolliert und visualisiert. Moderne Systeme bieten webbasierte Dashboards, die von jedem Gerät aus zugänglich sind. Das Biosafe-System von Consarctic® integriert diese Funktionen nahtlos.
Ein professionelles System implementiert mehrstufige Alarme:
Für GMP-regulierte Einrichtungen gelten strenge Anforderungen an die Temperaturüberwachung:
Als Full-Service-Anbieter bietet Consarctic® integrierte Überwachungsleistungen als Teil seiner schlüsselfertigen Kryobanken:
Ein Monitoringsystem ist Ihre letzte Verteidigungslinie gegen Probenverlust. Investieren Sie in ein System, das selbst dann funktioniert, wenn alles andere ausfällt. Die Kryoprodukte und Serviceleistungen von Consarctic® geben Ihnen diese Sicherheit.
Benötigen Sie ein Monitoringsystem für Ihre Kryobank? Unsere Experten konzipieren eine maßgeschneiderte Lösung, die exakt auf Ihre Tankflotte und Ihre regulatorischen Anforderungen abgestimmt ist.