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Eine zuverlässige LN₂-Versorgung entstehtnicht allein durch den Einbau einzelner Komponenten. Außentank, Leitungswege,Ventile, Steuerung und Kryobehälter müssen technisch aufeinander abgestimmtsein und gemeinsam in das Sicherheits- und Betriebskonzept der Einrichtungpassen.
Consarctic begleitet Kryoprojekte von der ersten Bedarfsanalyse über die technische Planung bis zur Installationund Inbetriebnahme. Auch Wartung, Optimierung und ein rund um die Uhrerreichbarer Notfallservice können langfristig übernommen werden.
Consarctic verbindet Beratung, Planung, Installation und Service zu einer aufeinander abgestimmten Gesamtlösung.
Tankgröße, Leitungsverlauf, Verbrauchsstellen und Steuerung werden an die Anforderungen der jeweiligen Einrichtung angepasst.
Die Zertifizierungen nach EN ISO13485:2016 und ISO 9001:2015 umfassen unter anderem Entwicklung, Projektierung, Installation, Wartung und Service von Kryosystemen sowie Füllstands-, Nachfüll- und Alarmsystemen.
Consarctic bietet Wartungs- und Optimierungsleistungen sowie einen 24-Stunden-Notfallservice an 365 Tagen im Jahr.
Eine automatische Flüssigstickstoffversorgung verbindet die zentrale Bevorratung außerhalbdes Gebäudes mit den einzelnen Kryobehältern im Labor. Der Stickstoff wird über vakuumisolierte Leitungen transportiert und abhängig vom Bedarf derangeschlossenen Verbraucher automatisch bereitgestellt.
Das gesamte System besteht im Wesentlichen aus vier aufeinander abgestimmten Bereichen.

Ein großvolumiger Außentank dient alszentrale Versorgungsquelle. Er wird durch den Gaslieferanten befüllt und stelltden benötigten Flüssigstickstoff für die angeschlossenen Labor- undKryobereiche bereit. Die erforderliche Tankgröße richtet sich unter anderemnach dem Verbrauch, der Anzahl der Kryobehälter, dengewünschten Lieferintervallen und möglichen späteren Erweiterungen.

Vom Außentank gelangt der Flüssigstickstoff überein fest installiertes Rohrleitungssystem zu den einzelnenVerbrauchsstellen. Die doppelwandigen und vakuumisolierten Leitungen begrenzen den Wärmeeintrag während des Transports. Dadurch werden Verdampfungsverluste reduziert und der Flüssigstickstoff kann auch über längereLeitungswege effizient verteilt werden.

Auch bei einer leistungsfähigen Isolierung kannwährend des Transports ein Anteil des Stickstoffs verdampfen. Dadurch entstehtin der Leitung ein Gemisch aus gasförmigem und flüssigem Stickstoff. Phasenseparatoren führen den Gasanteil kontrolliert ab. So kann die flüssige Phase gleichmäßigeran die angeschlossenen Verbraucher weitergeleitet werden.

Das FMCS – Filling Management ControlSystem koordiniert die automatische Versorgung der angeschlossenen Kryobehälter. Es steuert die vorgesehenen Befüllungsabläufe und stelltrelevante Anlageninformationen über eine Touchscreen-Benutzeroberfläche bereit.
Benötigt ein Kryobehälter Flüssigstickstoff, wird der Befüllungsprozess automatisch ausgelöst undüber das System überwacht. Der genaue Funktionsumfang wird an die eingesetzten Behälter und die Anforderungen der Einrichtung angepasst.
Für eine zuverlässige Versorgung müssen alle Komponenten gemeinsam geplant werden. Consarctic kombiniert die zentrale Bevorratung, den LN₂-Transport, das Phasenmanagement und die Steuerung zu einer projektspezifischen Gesamtlösung.

Der Außentank stellt größere Mengen Flüssigstickstoff für mehrere Kryobehälter oder Verbrauchsstellen bereit. Seine Auslegung erfolgt auf Grundlage des aktuellen Verbrauchs und der geplanten Entwicklung der Einrichtung.
Bei der Planung werden unter anderem Aufstellfläche, Fundament, Zufahrt des Gaslieferanten, Tankvolumen und Leitungsanschluss berücksichtigt.
Die Rohrleitungen verbinden den Außentankmit den Kryobehältern und weiteren Verbrauchsstellen im Gebäude. Trassenführung, Rohrdurchmesser und Anschlüsse werden passend zu Leitungslänge, Durchfluss und räumlichen Bedingungen geplant.
Durch die Vakuumisolierung wird der Wärmeeintrag begrenzt. Das reduziert die Verdampfung während des Transports und kann Kondensation oder Vereisung an den äußeren Leitungsflächen verringern.


Das FMCS bildet die zentrale Steuerungsebene der Flüssigstickstoffversorgung. Es koordiniert die Befüllung der angeschlossenen Verbraucher und stellt die relevantenInformationen des Systems übersichtlich dar.
Durch die Automatisierung lassen sich regelmäßig wiederkehrende manuelle Befüllungsvorgänge reduzieren. Das entlastet das Laborpersonal und unterstützt klar definierte Versorgungsabläufe.
Phasenseparatoren trennen den gasförmigen Anteil vom flüssigen Stickstoff, bevor das Medium an die vorgesehenen Verbraucher weitergeleitet wird.
Position und Dimensionierung richten sich nach dem Aufbau der Anlage, den Leitungswegen, dem Betriebsdruck und den Anforderungen der angeschlossenen Kryobehälter.

Eine automatische Versorgung eignet sich besonders für Biobanken, IVF-Zentren, Stammzellbanken, Forschungslabore sowie Pharma- und Biotechnologieunternehmen mit mehrerenregelmäßig zu befüllenden Kryobehältern. Ob eine Automatisierung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Anzahl der Verbraucher, dem Stickstoffbedarf, dembisherigen personellen Aufwand und der geplanten Erweiterung des Kryolagers ab.
Eine Nachrüstung ist in vielen Einrichtungen möglich. Dafür werden die vorhandenen Kryobehälter, ihreAnschlüsse, die möglichen Leitungswege und die räumlichen Voraussetzungen geprüft.
Auf dieser Grundlage kann Consarcticbeurteilen, welche Komponenten weiterhin genutzt werden können und welchetechnischen Anpassungen für die automatische Flüssigstickstoffversorgung erforderlich sind.
Das Filling Management Control System übernimmt die zentrale Koordination der automatischen Befüllung. Es verarbeitetdie Informationen der angeschlossenen Verbraucher und steuert die jeweils vorgesehenen Befüllungsabläufe.
Darüber hinaus stellt das Systemrelevante Anlageninformationen über eine Touchscreen-Oberfläche zur Verfügung. Die konkreten Funktionen richten sich nach der jeweiligen Konfiguration.
Vakuumisolierte Leitungen begrenzen den Wärmeeintrag während des Transports. Dadurch verdampft weniger Flüssigstickstoff als bei weniger leistungsfähigen Isolierungssystemen.
Die tatsächlichen Verluste hängen jedoch von mehreren Faktoren ab, beispielsweise von Leitungslänge, Rohrdurchmesser, Betriebsdruck, Entnahmehäufigkeit und der Auslegung des Gesamtsystems. Eine seriöse Bewertung ist deshalb nur anhand der konkreten Anlage möglich.
Die erforderlichen Maßnahmen richten sich nach der Größe der Anlage, den vorhandenen Stickstoffmengen, dem Raumvolumen, der Lüftung und den möglichen Störfallszenarien.
Im Rahmen der Planung müssen daher unteranderem die Aufstellung des Außentanks, Absperreinrichtungen, Belüftung, Sauerstoffüberwachung, Alarmierung und betriebliche Notfallabläufeberücksichtigt werden. Das konkrete Sicherheitskonzept wird projektspezifisch mit dem Betreiber und den beteiligten Fachplanern abgestimmt.
Consarctic entwickelt Versorgungssysteme passend zu Ihren räumlichen, technischen und betrieblichen Anforderungen. Das Leistungsspektrum reicht von der ersten Bedarfsanalyse und Planung über Außentank, Vakuumleitungen und FMCS-Steuerung bis zur Installation undlangfristigen Wartung. Teilen Sie Consarctic die wichtigsten Eckdaten Ihrer Einrichtung mit. Auf dieser Grundlage kann geprüft werden, wie sich eine sichere, effiziente und erweiterbare LN₂-Versorgung für Ihre Kryobehälter realisieren lässt.