Wir danken Ihnen! Ihr Formular wurde empfangen!
Oops! Something went wrong while submitting the form.


Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit id venenatis pretium risus euismod dictum egestas orci netus feugiat ut eestas ut sagittis tincidunt phasellus elit etiam cursus orci in. Id sed montes.
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit id venenatis pretium risus euismod dictum egestas orci netus feugiat ut eestas ut sagittis tincidunt phasellus elit etiam cursus orci in. Id sed montes.
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit id venenatis pretium risus euismod dictum egestas orci netus feugiat ut eestas ut sagittis tincidunt phasellus elit etiam cursus orci in. Id sed montes.
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit id venenatis pretium risus euismod dictum egestas orci netus feugiat ut eestas ut sagittis tincidunt phasellus elit etiam cursus orci in. Id sed montes.
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit id venenatis pretium risus euismod dictum egestas orci netus feugiat ut eestas ut sagittis tincidunt phasellus elit etiam cursus orci in. Id sed montes.
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit id venenatis pretium risus euismod dictum egestas orci netus feugiat ut eestas ut sagittis tincidunt phasellus elit etiam cursus orci in. Id sed montes.
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit id venenatis pretium risus euismod dictum egestas orci netus feugiat ut eestas ut sagittis tincidunt phasellus elit etiam cursus orci in. Id sed montes.
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit id venenatis pretium risus euismod dictum egestas orci netus feugiat ut eestas ut sagittis tincidunt phasellus elit etiam cursus orci in. Id sed montes.
Bis Ende 2025 versorgte sich das Stammzelllabor über einzelne Speisetanks, die in eine Stickstoffleitung einspeisten. Die Probenlagerbehälter füllten bereits automatisch nach, aber nur so lange, wie aus den Speisetanks flüssiger Stickstoff kam. Zum Nachfüllen mussten die Kannen quer durch die Uniklinik transportiert werden.
Das funktionierte, kostete aber regelmäßig Personalzeit und band die Sicherheit der Proben an einen manuellen Transportvorgang. Mit sieben Behältern war die Anlage zudem am Ende ihrer Kapazität, und die Technik war in die Jahre gekommen. Für den Neubau schrieb die Uniklinik RWTH Aachen die kryogene Infrastruktur öffentlich aus.
Flüssiger Stickstoff verdrängt Sauerstoff. In einem Raum mit 13 Behältern und zwei Einfriergeräten ist Arbeitssicherheit deshalb kein Zusatz, sondern Teil der Anlagenlogik. In Aachen greifen vier Mechanismen ineinander.

Eine Dräger-Warnanlage überwacht den Sauerstoffgehalt im Raum. Löst sie aus, sperrt FMCS Touch die Stickstoffzufuhr zum gesamten Gebäude — nicht nur zu einem einzelnen Behälter.

Im Normalbetrieb läuft der Raum mit zweifachem Luftwechsel. Bei Alarm und immer dann, wenn die BIOFREEZE®-Einfriergeräte starten und entsprechend mehr Gas ausstoßen, fährt die Lüftung automatisch auf achtfachen Luftwechsel hoch.

Das kalte Abgas wird über eine Ringleitung aus dem Gebäude geführt, statt sich im Raum zu sammeln.

Erkennt FMCS Touch einen Fehler, sperrt die Steuerung die Anlage, statt weiterzufüllen. Im Zweifel steht die Anlage still — das ist der sichere Zustand. Alle Alarme laufen zusätzlich auf die Gebäudeleittechnik der Uniklinik auf, Füllstände und Druckwerte werden als 4–20-mA-Signal übertragen.

FMCS Touch (Filling Management Control System) ist die zentrale Steuerung. Sie koordiniert alle 13 Nachfüllautomatiken, überwacht Füllstände und Drücke an Außentank, Zwischenspeicher und Vakuumleitung, steuert die Vorkühlung und sperrt die Anlage im Fehlerfall.
Biolog® ist die hauseigene Überwachungssoftware von Consarctic® und läuft auf einem PC im Labor. Sie protokolliert Temperaturen, Füllstände und Ereignisse jedes einzelnen Probenlagerbehälters — die Grundlage für die GMP-Nachweisführung.
Kurz gesagt: FMCS Touch beantwortet „Läuft die Anlage sicher?", Biolog® beantwortet „Was ist mit diesem Behälter wann passiert?"
Das Stammzelllabor der Uniklinik RWTH Aachen arbeitet mit einer Consarctic®-Anlage aus 11 Kryobehältern BSR420+, 2 Behältern BSF220+, zwei Einfriergeräten BIOFREEZE® SMARTLINE und BV45 sowie einem 16.000-Liter-Außentank mit 74,9 Meter Vakuumleitung. Gesteuert wird sie über FMCS Touch, dokumentiert über Biolog®.
In Aachen haben zwei Techniker rund drei Wochen für die Montage gebraucht — Außentank, 74,9 Meter Vakuumleitung, Abgasleitung, Verdrahtung und Inbetriebnahme inklusive. Die Planungs- und Ausschreibungsphase davor ist projektabhängig und dauert in der Regel deutlich länger als die Montage selbst.
Bei der Gasphasenlagerung liegen die Proben nicht im flüssigen Stickstoff, sondern im kalten Gas darüber, in Aachen bei rund −180 °C. Weil kein flüssiges Medium die Proben verbindet, ist eine Kreuzkontamination zwischen Präparaten ausgeschlossen — Voraussetzung für die Lagerung klinischer Zelltherapiepräparate.
Über standardisierte Schnittstellen: In Aachen meldet FMCS Touch alle Alarme an die Gebäudeleittechnik der Uniklinik und überträgt Füllstände sowie Druckwerte als 4–20-mA-Signal. Zusätzlich nimmt die Steuerung den Alarm der Dräger-Sauerstoffwarnanlage entgegen und sperrt bei Sauerstoffmangel die Stickstoffzufuhr zum Gebäude.
Consarctic GmbH plant, baut, qualifiziert und wartet vollständige kryogene Anlagen für GMP-Einrichtungen — von der Ausschreibungsbegleitung über Außentank, Rohrleitung, Behälter und Steuerung bis zur IQ/OQ-Dokumentation und zum Wartungsvertrag. Consarctic® ist seit 2004 nach EN ISO 13485 und ISO 9001 zertifiziert und betreut mehr als 1.500 Kunden in über 30 Ländern.
Der Preis hängt von Behälterzahl, Leitungslänge, Größe des Außentanks und den Sicherheitsanforderungen des Gebäudes ab — eine Anlage dieser Größenordnung wird immer individuell geplant. Consarctic® erstellt nach einer Bestandsaufnahme vor Ort ein konkretes Angebot inklusive Qualifizierung und Wartung.
Das Projekt in Aachen zeigt, wie eine kryogene Versorgung aussieht, wenn sie von Anfang an als Gesamtsystem geplant wird: Vorrat, Verteilung, Lagerung, Einfrieren, Überwachung und Arbeitssicherheit greifen ineinander, statt aus Einzelkomponenten zusammengesetzt zu werden. Die Anlage wurde im Januar 2026 abgenommen und ist in Betrieb. Der Probenbestand aus dem Altsystem zieht im September 2026 in die neuen Behälter um. Planen Sie einen Neubau, eine Erweiterung oder den Ersatz einer bestehenden Anlage? Consarctic® begleitet Sie von der Bestandsaufnahme über die Ausschreibungsunterlagen bis zur IQ/OQ-Abnahme — mit 24/7-Notfallservice.